Pressespiegel

taz, berlin kultur, 14.6.2019

Von fliegenden Träumen

Das im April gestartete Projekt „Residenzpflicht“ ist Teil des Kunst-am-Bau-Progamms der modularen Flüchtlingsunterkünfte

Artikel von Sophia Zessnik


Bezirks-Journal, lichtenbergmarzahnplus.de, 6.6.2019

Der Flieger ist gelandet

MarzahnNordWest. Vier Wochen baute der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni in der Gemeinschaftsunterkunft an der Wittenberger Straße an seinem „Traum-Flugzeug“. Es hatte nur einen Flügel, Symbol dafür, dass es real nie abheben würde. Nun hat es sich doch bewegt und ist auf dem Abenteuerspielplatz West gelandet.

Artikel von Regina Friedrich


Berliner Woche, Lokales, Kiezkompass, 5.6.2019

„Fliegende Träume“ in MUF

Marzahn: Erster Residenz-Künstler stellt seine Arbeit in der Wittenberger Straße vor. Mit einem Flugzeug aus Holz auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft Wittenberger Straße endete die erste Etappe eines Kunstprojektes. Insgesamt zehn Künler sollen zwischen Flüchtlingen und der modernen Kunstwelt in Europa eine Verbindung schaffen.

Artikel von Harald Ritter


Radio Connection Berlin (Pi Radio FM 88,4 jeden Donnerstag 15-16 Uhr), 30.5.2019

Residenzpflicht

Eine ganze Stunde mit und über Manaf Halbouni und das Projekt RESIDENZPFLICHT.
Radio Connection Berlin ist ein Projekt der Künstlerin Susanne Bayer, das zusammen mit Bewohner*innen der Modularen Unterkünfte für Geflüchtete in Berlin Marzahn, mit Nachbar*innen und Unterstützer*innen, jede Woche eine mehrsprachige Radiosendung produziert.

Audio www.radioconnection-berlin.de


Arte, Kultur News 24.5.2019

Kunstprojekt „Residenzpflicht“ in Berlin

Video von Kolja Kandziora


inforadio vom rbb, 24.5.2019 / NDR Kultur, 22.5.2019

Residenzpflicht: Künstler in Flüchtlingsunterkünften

Es ist ein ungewöhnliches Stipendium, das eine Künstlerinitiative in Berlin an zehn Künstler vergibt: ein einmonatiger Wohn- und Arbeitsaufenthalt in Berliner Flüchtlingsunterkünften. Der erste „Artist in Residence“ ist Manaf Halbouni, der selbst vor elf Jahren aus Syrien nach Deutschland kam. Barbara Wiegand hat ihn vor Ort in Berlin Marzahn getroffen.

Audio von Barbara Wiegand


KULT[UR]

Der Traum von einem besseren Ort


Tagesspiegel 23.5.2019

Künstler baut Flugzeug in Marzahner Flüchtlingsunterkunft

Projekt „Residenzpflicht“ Kunstschaffende sollen dort arbeiten, wo es eigentlich andere Probleme gibt. Den Anfang machte der Künstler Manaf Halbouni in einem Bauwagen.

Artikel von Robert Klages


Berliner Zeitung 16.5.2019

Träume sollen fliegen

Wie Künstler mit Geflüchteten zusammenleben, Berlin – Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Das sagen sich die an Kunst-am-Bau-Projekten arbeitenden Mitglieder der Künstlerinnengruppe msk7

Artikel von Ingeborg Ruthe


lichtenbergmarzahnplus.de, Bezirks Journal 16.05.2019

Wenn Träume fliegen könnten

Artikel von Regina Friedrich


Pressemitteilung 15.5.2019

RESIDENZPFLICHT – Einladung zur Projektpräsentation von Manaf Halbouni zum Ende der 1. Residenz

24.5.2019, 17 Uhr
MUF Wittenberger Straße 16, 12689 Berlin

Der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni (*1984, lebt in Dresden) nimmt mit seinen häufig im öffentlichen Raum präsentierten Arbeiten Bezug auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Im Gespräch mit den Künstlerinnen von msk7 lässt er die Zeit seines Aufenthalts Revue passieren und erläutert sein Flugobjekt „The Flying Dreams“, das er für RESIDENZPFLICHT gebaut hat.
www.manaf-halbouni.com

Ausblick
2. Residenz: Andreea Chirica (31. Mai – 28. Juni 2019)
Öffentliche Begrüßung: 31. Mai 2019, 17 Uhr
MUF Paul-Schwenk-Straße 17, 12685 Berlin

In ihren Comics versucht Andreea Chirica (*1978, lebt in Bukarest) persönliche Gefühle darzustellen, um aus autobiografischer Sicht den Zeitgeist und die Gesellschaft abzubilden. In ihrer neu entstehenden Graphic Novel thematisiert sie Heimat und Neuanfang.
www.andreeachirica.com


Deutschlandfunk Kultur, Länderreport 13.05.19

Residenzpflicht – Künstler im Flüchtlingsheim

Audio von Claudia van Laak


Deutschlandfunk, Corso 26.04.2019

Was soll ich denn schon verlieren?

Manaf Halbouni beim Kunstprojekt »Residenzpflicht« Das Flugzeug, das Manaf Halbouni in den nächsten vier Wochen in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Marzahn bauen will, wird niemals fliegen. Muss es auch nicht: Damit trägt er beim jetzt startenden Kunstprojekt »Residenzpflicht« den Wunsch in die Welt, frei an einem besseren Ort leben zu wollen.

Artikel|Audio von Heike Schwarzer


Neues Deutschland 12.4.2019

Atelier im Bauwagen

Berlin »Residenzpflicht« / Zeitgenössische Kunst soll in Berliner modularen Flüchtlingsunterkünften realisiert werden
Artikel von Anna Schulze


moz.de 12.04.2019

Stipendium im Flüchtlingsheim

Berlin (MOZ) Begegnungen / Beim Projekt »Residenzpflicht« leben internationale Künstler vier Wochen lang im Wohnwagen in geschlossenen Berliner Asylunterkünften.
Artikel von Maria Neuendorff


Pressemitteilung 28.3.2019

RESIDENZPFLICHT – Einladung zur Pressekonferenz

11. April 2019, 11 Uhr
Mobiles RESIDENZPFLICHT-Wohnatelier, Washingtonplatz, 10557 Berlin

Das mobile Wohnatelier steht auf dem Washingtonplatz zwischen Hauptbahnhof und Spree.
Die Künstlerinnen von msk7 (Mona Babl, Kati Gausmann, Ricarda Mieth und Anja Sonnenburg) stellen das Projekt RESIDENZPFLICHT vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

1. RESIDENZ: Manaf Halbouni
*1984 in Damaskus, lebt in Dresden, www.manaf-halbouni.com
26. April 2019  – 24. Mai 2019
Standort: MUF Wittenberger Str. 16, 12689 Berlin

Flyer


Pressemitteilung 6.12.2018

RESIDENZPFLICHT – Aufenthaltsstipendien für Künstler*innen in Modularen Flüchtlingsunterkünften in Berlin

Die Künstlerinnengruppe msk7 vergibt in ihrem Projekt RESIDENZPFLICHT zehn Stipendien für einmonatige Arbeitsaufenthalte in Berliner Flüchtlingsunterkünften an internationale Künstler*innen. Für die Jahre 2019 und 2020 werden jeweils von Mai bis September fünf Artist-in-Residence-Projekte an insgesamt zehn Standorten in Berlin realisiert. Ziel ist es, die in sich geschlossenen Flüchtlingsunterkünfte temporär für Ansätze und Entwicklungen zeitgenössischer Kunst zu öffnen. Alltägliche Berührungspunkte zwischen Künstler*innen und Geflüchteten sollen vor Ort einen Austausch kulturell unterschiedlicher Ideen und Ansichten anregen und über die Grenzen der Unterkünfte hinaus ermöglichen. Unabhängig vom zunächst ungewöhnlich erscheinenden Ort wird der Zugang zu zeitgenössischer Kunst als gesellschaftliches Angebot verstanden, eine Realisierung partizipativer Kunstprojekte mit Geflüchteten steht nicht im Vordergrund.

Für das Kunstprojekt werden zehn Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) in Berlin abwechselnd und temporär um ein mobiles Modul – einen zum Wohnatelier ausgebauten Bauwagen – erweitert. Dieser dient den Stipendiat*innen als Wohn- und Arbeitsraum und ist jeweils einer Wohneinheit angeschlossen, deren Sanitärräume und Gemeinschaftsküche genutzt wird. Vermittelt wird jedes einzelne Stipendium durch einen Blog, ein Künstlergespräch sowie eine Abschlussveranstaltung vor Ort. Jedes Stipendium ist mit 2.000 Euro Honorar sowie maximal 1.000 Euro Material- und Reisekostenerstattung dotiert. Es besteht Residenzpflicht.

Aus 205 internationalen Bewerbungen hat eine Fachjury – bestehend aus Mona Babl (msk7), Lilian Engelmann (Geschäftsführung ngbk Berlin), Kati Gausmann (msk7), Veronike Hinsberg (Bildhauerin, Berlin), Ricarda Mieth (msk7), Sabine Sanio (UDK Berlin, sound studies), Anja Sonnenburg (msk7) – in einem zunächst anonymisierten Auswahlverfahren zehn Künstler*innen ausgewählt: Sebastian Acker (* 1981, lebt in Berlin), Simone Bailey (* 1982, lebt in San Francisco), Claudio Beorchia (* 1979, lebt in Treviso), Andreea Chirica (* 1978, lebt in Bukarest), Albrecht Fersch (* 1970, lebt in Berlin), Manaf Halbouni (* 1984, lebt in Dresden), Rola Khayyat (* 1982, lebt in New York), Pascal Mayet (* 1980, lebt in Kopenhagen), Benedikt Stoll (* 1988, lebt in Berlin) und Patrick Timm (* 1979, lebt in Berlin).

RESIDENZPFLICHT ist ein Projekt von msk7. Der Entwurf erhielt den 2. Preis und die Realisierungsempfehlung im berlinweit offenen Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge, ausgelobt durch das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, beauftragt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (Abteilung V) in Abstimmung mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten.

RESIDENZPFLICHT wird finanziert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

msk7 sind Mona Babl, Kati Gausmann, Ricarda Mieth und Anja Sonnenburg.

Weitere Informationen
www.residenzpflicht.berlin
www.msk7.org

Pressekontakt
Denhart v. Harling, segeband.pr, dh@segeband.de, +49 179 4963497


Open Call 25.06.2018

OPEN CALL – Aufenthaltsstipendien für Künstler*innen in Berliner Flüchtlingsunterkünften

Das Kunstprojekt RESIDENZPFLICHT vergibt 10 Projektstipendien für einmonatige Aufenthalte in 10 Berliner Flüchtlingsunterkünften im Zeitraum 2019 bis 2020.
10 bildende Künstler*innen werden eingeladen für einen Monat in einer der neu gebauten Modularen Flüchtlingsunterkünfte Berlins zu leben, um vor Ort kontextbezogen künstlerisch zu arbeiten. Ziel ist es, die in sich geschlossenen Standorte Berliner Flüchtlingsunterkünfte temporär für Ansätze und Entwicklungen zeitgenössischer Kunst zu öffnen.

Das Stipendium ist mit 2000 Euro Honorar sowie maximal 1000 Euro Material- und Reisekostenerstattung dotiert. Bewerbungen sind international ohne Altersbeschränkung möglich.
Es besteht Residenzpflicht.

Alle Informationen zur Bewerbung hier.

Bewerbungsschluss: 16.09.2018