FAQ

Alle eingehenden Fragen werden hier beantwortet.

A _ Fragen zur Bewerbung

a1) Wofür ist die 6-stellige Kennziffer ?
Die 6-stellige Kennziffer dient zur Anonymisierung des Projektentwurfs.
Die Jury wird zunächst die anonymisierten Projektentwürfe sichten und eine Vorauswahl treffen.
Portfolio und Bewerbungsformular werden erst danach für die engere Wahl hinzugezogen.

a2) Was ist in der Ausschreibung mit Artist Statement (Bezug?) gemeint?
Gemeint ist die übliche Kurzbeschreibung deiner künstlerischen Praxis/ Haltung.

a3) Gibt es ein Limit für Vita und Projektentwurf?
Ja.
I – VITA: Bitte das Bewerbungsformular ausfüllen. Ausbildung, Ausstellungen, Projekte max. 3.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) / Preise, Auszeichnungen, Förderungen max. 1.500 Zeichen / Artist Statement max. 1.200 Zeichen (insgesamt 2 Seiten).
II – PROJEKTENTWURF: Bitte als separates Dokument, anonymisiert mit 6-stelliger Kennziffer anlegen (z.B. 123456_projekt.pdf). Text und Skizze zusammen max. 3 Seiten, 5 MB.
III – PORTFOLIO: Bitte als Anlage (name_portfolio.pdf) eine repräsentative Auswahl von Arbeiten der letzten 5 Jahre in einem pdf zusammenstellen, max 10 Seiten, 10 MB.

a4) Ist das Projekt auf Bildende Kunst beschränkt oder sind auch Einreichungen für partizipatorische Performances möglich?
Einreichungen für partizipatorische Performances sind auch möglich.
Projekte in der ganzen Bandbreite zeitgenössischer Kunst können eingereicht werden, inklusive Performance, Partizipation, Konzept, Sound und Media, Fotografie.

a5) Sollen/können die künstlerischen Arbeiten temporär oder dauerhaft sein?
Gefragt sind ausschließlich temporäre Arbeiten vor Ort.

a6) Ist Partizipation der Geflüchteten Voraussetzung für das künstlerische Projekt?
Nein. Partizipation der Geflüchteten ist keine Voraussetzung aber eine Option.

a7) Woher bekomme ich die 6 stellige Kennziffer?
Die Kennziffer denkt sich der Bewerber selbst aus.

B _ Fragen zu den Flüchtlingsunterkünften

b1) Wie viele Personen leben ungefähr in einem Objekt?
Je nach Größe des Objekts und Anzahl der Grundmodule leben ca. 225 – 480 Personen in einer modularen Unterkunft.

b2) Wie ist die Mischung verschiedener Herkunftsländer innerhalb eines Wohnkomplexes?
Darüber können wir keine genauen Angaben machen. Die meisten der dort lebenden Personen kommen aus dem Nahen Osten, insbesondere aus Syrien, Afghanistan und Irak.

b3) In welcher Sprache verständigen sich die Geflüchteten untereinander und mit Außenstehenden?
Die Geflüchteten verständigen sich untereinander in ihrer Muttersprache (z.B. Arabisch, Farsi, Dari, Hausa, Paschtu) und mit Außenstehenden in Englisch, Französisch oder Deutsch.

b4) Wie lange werden die Gefüchteten voraussichtlich in der Unterkunft leben?
Darüber können wir keine genauen Angaben machen. Angedacht ist der Verbleib von ca. einem Jahr. In der Realität wohnen die Geflüchteten solange in den Gemeinschaftsunterkünften, bis sie eine Wohnung gefunden haben und beziehen können.

C _ Fragen zur Künstlerresidenz / zum Bauwagen / zum Stipendium

c1) Können sich Künstlerpaare oder Gruppen für das Projektstipendium bewerben?
Die Künstlerresidenz bietet leider nur Platz für einen Künstler/eine Künstlerin und auch der Vertrag kann nur mit einer Einzelperson geschlossen werden.
Dieser Stipendiat/diese Stipendiatin hat Residenzpflicht. Die Zusammenarbeit des Stipendiaten/der Stipendiatin mit anderen Künstlern ist jedoch nicht ausgeschlossen.

c2) Ist die Kommunikation mit den Geflüchteten im Rahmen der Künstlerresidenz möglich? Können vor Ort Fotos oder Videos gemacht werden?
Wir können nicht voraussehen, ob sich Geflüchtete an Projekten beteiligen wollen. Die Kinder werden sehr wahrscheinlich leicht einzubeziehen sein. Die Aufnahme von Bildern bzw. Videos bedarf selbstverständlich der Zustimmung aller Beteiligten, bei Kindern der Zustimmung ihrer Eltern.

c3) Ist es möglich ist, einen Beamer und Audiogeräte zu bekommen? Gibt es Fotoapparate oder Camcorder, die ihre Organisation den Künstlern zur Verfügung stellen kann?
Leider ist es uns nicht möglich Fotoausrüstung, Audiogeräte, Beamer u.s.w. zur Verfügung zu stellen. Künstler sollten eigene Geräte mitbringen. Alternativ gibt es Möglichkeiten in Berlin solche Geräte zu mieten.

c4) Wird zum Ende der Künstlerresidenz eine abgeschlossene Arbeit erwartet oder kann die Residenz auch als Ausgangspunkt für zukünftige Projekte in der Flüchtlingsunterkunft verstanden werden?
Die Jury ist offen für prozessorientierte Projekte. Jedoch ist die Künstlerresidenz zeitlich befristet und es ist nicht sicher inwieweit sich Projekte nach dem einmonatigen Stipendium vor Ort fortführen lassen.

c5) Gibt es eine Dusche oder ein Bad im Wohnatelier/Bauwagen?
Nein, es gibt weder Dusche noch WC im Wohnatelier. Jeder Stipendiat/jede Stipendiatin hat Zugang zur Gemeinschaftsküche und den sanitären Einrichtungen einer Wohneinheit im MUF. Im Durchschnitt bewohnen max. 8 Personen eine Wohneinheit. Für Männer und Frauen gibt es getrennte sanitäre Anlagen. Diese sind jeweils ausgestattet mit mindestens zwei Toiletten, einer Dusche und mehreren Waschbecken.

c6) Inwieweit ist das Wohnatelier gesichert?
Das Wohnatier ist abschließbar. Es befindet sich auf dem eingezäunten und 24h-bewachten Gelände einer Flüchtlingsunterkunft.

D _  Sonstige Fragen